Muyoka aus Sambia mit einem Osnabrücker Schüler
Muyoka aus Sambia mit einem Osnabrücker Schüler

Sone, Belkis, Reshma, Alejandra und Muyoka - das klingt fremd - ist es auch. Es sind die Namen unserer fünf Jugendlichen und jungen Menschen aus terre des hommes Projekten. Sie waren für eine Woche an mehreren Schulen im Raum Osnabrück unterwegs. Sie berichteten den Osnabrücker Schülerinnen und Schülern, wie es in Laos, Guatelmal, Indien, Bolivien und Sambia aussieht - wie die jungen Menschen dort leben, wofür sie sich engagieren und was ihnen wichtig ist.

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Das fragten manche Schüler und Schülerinnen erstaunt, als Muyoka aus Sambia die Klassen besuchte. Diese Frage konnte Muyoka, der auch auf Facebook aktiv ist, natürlich bejahen. Das allerdings viele Kinder in Laos einen Schulweg von sechs Stunden und mehr auf sich nehmen müssen, um zur nächsten Schule zu kommen, fanden die Osnabrücker Schüler und Schülerinnen "echt krass". Und auch die kleinen Klassenräume, die Sone aus Laos auf Fotos zeigte, riefen  ungläubiges Kopfschütteln hervor. Bewegend war für die Osnabrücker die Schilderung der Inderin Reshma, die schon als Fünfjährige Teppiche knüpfen musste und erst im Alter von elf Jahren, nach vielen Diskussionen mit ihren Eltern, den Unterricht in ihrem Armenviertel besuchen durfte, den eine Projektpartner von terre des hommes angeboten hatte. Heute hilft Reshma Kindern in dem Armenviertel, in dem sie immer noch in einer kleinen Hütte lebt, bei vielen Problemen. Reshma knüpft immer noch Teppiche - aber nicht mehr den ganzen Tag.

Austausch gelungen

Die fünf Jugendlichen aus unseren Projekten wurden von den Osnabrückern mit Fragen gelöchert - das Interesse an fernen Ländern war groß. Umgekehrt wollten Sone, Muyoka, Alejandra, Reshma und Belkis gerne wissen, was die deutschen Jugendlichen tun, um ihre Umwelt zu schützen. Das beantworteten die Schülerinnen und Schüler, in dem sie zu Pinsel und Farbe griffen und auf den mitgebrachten Bannern ihre Wünsche für eine gesunde Umwelt malten.